Pull Prinzip

Pull Prinzip

Bedarfsgerechte Prozessplanung auf Abruf

Prozessablauf beim Push-Prinzip

Informationsfluss = Produktionsfluss

Prozessfluss beim Pull-Prinzip

Produktion erfolgt bedarfsgerecht und auf Abruf!

Informationsfluss läuft entgegen dem Produktionsfluss.

Wenn man seine Produktion in einem kontinuierlichen Fluss ablaufen lässt, wird als erster Effekt deutlich, wie viel Zeit man benötigt, um ein Produkt zu konzeptionieren und es auf den Markt zu bringen. Produkte brauchen Monate oder Jahre, um konzipiert und fertiggestellt zu werden. Im Fluss können Produkte innerhalb von Wochen auf den Markt gebracht werden. Womack und Jones stellen die Behauptung auf, dass durch die Anwendung des kontinuierlichen Flusses die meisten Produktionen bis zu 75% ihrer Zeit sparen können. Vielmehr kann der Produzent mit einem Lean System auch schnell auf Kundenwünsche reagieren, was uns zum Pull-Prinzip bringt.

Die gängige Herangehensweise eines Produktionsprozesses ist, von links nach rechts zu produzieren. Das bedeutet der Informationsfluss ist gleich dem Produktionsfluss und wird nicht vom Endkunden vorgegeben. Durch diese Art der Produktion ist es unmöglich, den tatsächlichen Bedarf festzustellen. Die Folgen sind oftmals große Lagerbestände oder die falsche Leistung zur falschen Zeit am falschen Ort. Durch das Pull-Prinzip löst der Kunde die Produktion aus. Die Produktion erfolgt somit bedarfsgerecht und auf Abruf. Durch den Informationsfluss von rechts nach links, wird somit gewährleistet, dass nur das produziert wird, was auch tatsächlich gefordert ist. Vom Endkunden ausgehend fordert also immer das nächste Glied der Prozesskette die Leistung der vorgelagerten Station an. Im Kontext der Bauwirtschaft löst ein Gewerk die benötigte Vorleistung aus. Auf diese Weise werden wesentlich weniger Ressourcen gebunden und man kann den Prozess in einen kontinuierlichen Fluss bringen.

Wenn man seine Produktion in einem kontinuierlichen Fluss ablaufen lässt, wird als erster Effekt deutlich, wie viel Zeit man benötigt, um ein Produkt zu konzeptionieren und es auf den Markt zu bringen. Produkte brauchen Monate oder Jahre, um konzipiert und fertiggestellt zu werden. Im Fluss können Produkte innerhalb von Wochen auf den Markt gebracht werden. Womack und Jones stellen die Behauptung auf, dass durch die Anwendung des kontinuierlichen Flusses die meisten Produktionen bis zu 75% ihrer Zeit sparen können. Vielmehr kann der Produzent mit einem Lean System auch schnell auf Kundenwünsche reagieren, was uns zum Pull-Prinzip bringt.

Die gängige Herangehensweise eines Produktionsprozesses ist, von links nach rechts zu produzieren. Das bedeutet der Informationsfluss ist gleich dem Produktionsfluss und wird nicht vom Endkunden vorgegeben. Durch diese Art der Produktion ist es unmöglich, den tatsächlichen Bedarf festzustellen. Die Folgen sind oftmals große Lagerbestände oder die falsche Leistung zur falschen Zeit am falschen Ort. Durch das Pull-Prinzip löst der Kunde die Produktion aus. Die Produktion erfolgt somit bedarfsgerecht und auf Abruf. Durch den Informationsfluss von rechts nach links, wird somit gewährleistet, dass nur das produziert wird, was auch tatsächlich gefordert ist. Vom Endkunden ausgehend fordert also immer das nächste Glied der Prozesskette die Leistung der vorgelagerten Station an. Im Kontext der Bauwirtschaft löst ein Gewerk die benötigte Vorleistung aus. Auf diese Weise werden wesentlich weniger Ressourcen gebunden und man kann den Prozess in einen kontinuierlichen Fluss bringen.

Prozessablauf beim Push-Prinzip

Informationsfluss = Produktionsfluss

Prozessfluss beim Pull-Prinzip

Produktion erfolgt bedarfsgerecht und auf Abruf!

Informationsfluss läuft entgegen dem Produktionsfluss.

Pull-Prinzip durch technische Innovation

Das Push-Prinzip findet beispielsweise im Buchverkauf Anwendung. Dabei können die Verleger vor Veröffentlichung eines Buches nur schwer dessen Nachfrage einschätzen. Um aber gerade bei Veröffentlichung eines Buches nicht ausverkauft zu sein, produzieren sie vorsorglich eine große Menge an Büchern. Selbst wenn sich das Buch zu Beginn sehr gut verkauft, ist es nicht absehbar, wann diese Verkäufe einbrechen. Die Produktion wird also so lange hochgehalten, wie die Menschen das Buch kaufen. Ein Einbruch der Verkaufszahlen erfolgt jedoch meist sehr schnell, während sich die Anpassung der Produktion dagegen erst verzögert. Aus diesem Grund werfen die Verleger jedes Jahr Unmengen an neuen Büchern weg, da für diese kein Bedarf besteht. Im Gegensatz dazu stehen eBooks, die aufgrund ihrer digitalen Verfügbarkeit nur dann „produziert“ werden, wenn der Kunde es möchte. Hierbei hat die Anwendung des Pull-Prinzips zur Folge, dass eBooks in der Regel deutlich billiger sind, als das Buch in Papierform.