Last Planner System2018-12-09T13:01:08+00:00

Last Planner System

Neue Geschäftsstrategie im Bauwesen

Das Last Planner System

Das Last Planner System ist Teil eines neuen Produktionsmanagementsystems für einmalige Einzelfertigungen, wie z. B. das Planen und Herstellen einer Brücke. Dadurch können Projektmanager, verglichen mit alten Geschäftspraktiken, Ihre Produktivität, sowie die Kunden-& Nutzerzufriedenheit signifikant verbessern. Folglich trägt LPS wesentlich zu dieser leistungsstarken, neuen Geschäftsstrategie bei. Die neue Strategie verbindet Menschen, Systeme, Geschäftsprozesse und Praktiken. Somit können Sie die Talente und die Erkenntnisse aller Beteiligter nutzen, sodass jene den gewünschten Wert aus Sicht des Kunden (bei der Erwirtschaftung einer angemessenen Rendite für alle Beteiligten) generieren. Dabei reduziert das LPS Verschwendung und maximiert die Effizienz während aller Projektphasen von der Planung über die Fertigung bis zum Bau. Integrierte Projekte werden von einer höchst effektiven Zusammenarbeit zwischen dem Kunden/Generalplaner und Generalunternehmer geleitet. Beginnend beim ersten Entwurf und endet bei der Projektübergabe. Deshalb werden die Rahmenbedingungen der  Teamarbeit in der Regel innerhalb einer Mehrparteien-Kooperationsvereinbarung festgelegt.

Das Last Planner System – Zusammenfassung

Das System wurde in den 80er-Jahren von Glenn Ballard und Greg Howell entwickelt. Sie haben das System aufbauend auf einer Forschung zur Verbesserung der Produktivität in der Bauabwicklung entwickelt, um die Berechenbarkeit und Zuverlässigkeit in der Bauproduktion zu verbessern.

Das Last Planner System ermöglicht es die Produktionsplanung und zugehörige Entscheidungen auf der Prozessebene abzubilden. Dadurch ist es möglich alle Informationen, Beziehungen zwischen den Projektbeteiligten & Zusagen transparent und kollaborativ zu erarbeiten und darzustellen.

Last Planner wurde als kurzzyklisches Projektplanungssystem zunächst im Ingenieurbau verwendet. Seitdem ermöglicht es eine erhebliche Optimierung der Planungs- und Bauabwicklung, Zuverlässigkeit, Produktivität, Schnelligkeit der Projektdurchführung, des Gewinns sowie des Wohlbefindens der Projektmitarbeiter. Somit bietet das Last Planner System eine Methode zur kollaborativen Projektabwicklung und damit der termingerechten Projektfertigstellung. Denn Sie es identifiziert Probleme und Schwierigkeiten frühzeitig und beschleunigt die Lösungsfindung, bevor sie den Arbeitsfluss (Bauablauf) behindern.

Somit bildet es ein Bindeglied zwischen Logistik- und Ausführungsgewerken, weshalb immer mehr Bauherren das LPS als Standard in der Projektabwicklung festlegen. Denn die Förderung von Kollaboration und Kommunikation entstehen Gespräche zwischen Polieren und der Bauleitung auf einer Detailebene, die Probleme aufzeigt, bevor sie wirklich kritisch werden. Schließlich können die Tätigkeiten auf der Baustelle auch in einen kontinuierlichen Fluss gebracht werden, sodass Flaschenhälse und Wartezeiten verringert werden.

Wie funktioniert das LPS?

Warum Last Planner?

Bereits 1988 wurde das LPS als eine der wenigen Methoden explizit im (Egan) Report „Rethinking Construction“ erwähnt. Anschließend befürworteten mehrere Planer, Bauleiter und die Flughafenbetreibergesellschaft BAA die Verwendung des LPS in all ihren Projekten. Sie verwenden es, um:

  • Projekte sicherer fertigzustellen
  • einen besser vorhersehbaren Bauabwicklungsplan zu erstellen
  • die Projektlaufzeit zu reduzieren
  • die Kosten besser im Griff zu haben
  • den Stress der Mitarbeiter des Projektmanagements zu reduzieren
  • den gesamten Bauprozess zu verbessern
  • Projekte zuverlässig auf Just-In-Time Lieferungen vorzubereiten
  • Weil es auch dann funktioniert, wenn die traditionelle Methode des Kritischen-Pfades versagt

In einer 2012 durchgeführten Studie mit 26 einzelnen Fallstudien zeigt sich, dass das Last Planner System diese Erwartungen sogar noch übertrifft und weitere Vorteile aufweist.

  • Erhöhte Zuverlässigkeit des Arbeitsflusses (Arbeitsabläufe)
  • Verbesserte Integration der Lieferkette
  • Reduzierte Projektabwicklungs- oder Produktionszeit
  • Verbesserte Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten
  • Weniger Feuerwehraktionen oder tägliche Probleme
  • Bessere Qualität der Arbeitsmethoden auf Baustellen
  • Verbesserung der Managementpraktiken in Bauprojekten
  • Wissenserweiterung und Lernen von- und miteinander im Projektteam
  • Reduzierter Stress auf Baustellen

Dass das Last Planner System wirklich funktioniert hat der Stadionbau für die Olympischen Spiele in London gezeigt.

Alle Vorteile des Last Planner Systems im Überblick

Last Planner als Frühwarnsystem

Schlechte Nachrichten liefern gute Informationen. Daher gilt, je früher man die schlechten Nachrichten erhält, desto besser! Wenn Sie Probleme frühzeitig erkennen, kann auch frühzeitig darauf reagiert werden. Daher ist es auch einfacher Korrekturmaßnahmen zu ergreifen, bevor das Problem sich auf die nachfolgenden Gewerke auswirkt und nicht mehr (oder nur mit erheblichem Aufwand) behoben werden kann. Schließlich werden durch das Last Planner System schlechte Nachrichten schnell zutage befördert, bevor sie zu einem großen Problem werden.

Verhindert teure Feuerwehraktionen

Ein Großteil der Bauleitungstätigkeit sind „Feuerwehraktionen“ — damit ist gemeint, dass sich Bauleiter um Dinge zu bemühen, die falsch gelaufen sind und diese wieder auf den richtigen Weg bringen. Wenn man diese Metapher aufgreift, kann man sagen, dass das Last Planner System ein integriertes Brandschutzsystem ist. Mit Hilfe der kollaborativen Phasen-Terminplanung erkennt man Probleme frühzeitig dies hilft dem Team Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Die Vorbereitung zur Ausführung identifiziert und beseitigt Einschränkungen und Probleme, bevor diese Auswirkungen auf die geplante Produktion haben. Anschließend reduziert die kollaborative Produktionsplanung potenzielle Probleme noch weiter. Dabei ist kontinuierliches Lernen die Grundlage für Verbesserung, um Fehler nicht zu wiederholen und bei neu erscheinenden Problemen effektiver zusammenzuarbeiten. Denn schlechte Nachrichten frühzeitig zu erfahren bedeutet, dass Projektmanager und letzte Planer Zeit haben, Optionen für Gegenmaßnahmen abzuwägen, um Risiken und deren erkennbare Auswirkungen zu mildern, anstatt in den „Feuerlöschmodus“ zu gehen.

Krankheitsbilder nach Stresslevel

Das Diagramm zeigt die Häufigkeit verschiedener Krankheitsbilder in Abhängigkeit vom Stresslevel. TK. Häufigkeit ausgewählter Krankheitsbilder in Abhängigkeit des persönlichen Stresslevels in Deutschland im Jahr 2016 (Häufigkeitsverteilung). https://bit.ly/2NlP9NN [16.07.2018].

Minimiert Stress bei Bauleitern und Projektbeteiligten

Stress ist einer der größten Auslöser für Krankheiten und Fehler im Job Das Einbeziehen aller Köpfe, von der Projektleitung bis zur Führungsperson der Ausführung (Polier/Vorarbeiter), gibt jedem ein Gefühl für die Vision und Ausrichtung des Projekts. Zusätzlich bringt es alle dazu, über Risiken und wie diese gemeinsam gemanagt werden können, nachzudenken. Dadurch lässt sich der Stress für alle Projektbeteiligten auf ein Minimum reduzieren. Denn der kollaborative Ansatz ermöglicht es Störungen und Probleme frühzeitig zu erkennen. Deshalb treten wesentlich weniger Probleme im Projektablauf auf. Schließlich bedeuten weniger Probleme auch weniger Stress für alle Beteiligten.

Stabilere Prozesse

Eine Grundvoraussetzung für schlanke Prozesse ist deren Stabilisierung. Daher ist das Last Planner System in einer projektbasierten Produktion eine optimale Methode, da es speziell für die zunehmend unvorhersehbaren und komplexen Projekte in der Bauwirtschaft entwickelt wurde. Denn es optimiert die Planung und hilft unvorhersehbares besser voraussagen und handhaben zu können. Wenn Projekte vorhersagbarer werden, wird es einfacher, die anstrebenswerte Vorfertigung von ganzen Baugruppen/-teilen in das gesamte System zu integrieren. Folglich reduziert dies wiederum das erforderliche Personal vor Ort und beschleunigt den Bauablauf und erhöht insbesondere auch die Fertigungsqualität. Denn weniger Personal vor Ort ergibt weniger Möglichkeiten für Unfälle und Zwischenfälle und führt damit zu sichereren Baustellen.

Kollaboration durch Last Planner

Gerade am Bau ist die Abstimmung untereinander besonders wichtig. Denn, was der Plan auch sagt, Tätigkeiten werden ausgeführt, nachdem Personen und Teams sich gegenseitige Zusagen gegeben haben, was bis wann zu erledigen ist. Deshalb erfolgen die Gespräche zur Erteilung von Zusagen mit dem Last Planner System zur richtigen Zeit, auf der richtigen Ebene und während des gesamten Prozesses. Dabei schafft das LPS Vertrauen zwischen den Gewerken und unterstützt effiziente Zusammenarbeit. Weiterhin stellt die Visualisierung von Abhängigkeiten und Zusagen sicher, dass auch bei anspruchsvollen Projekten die termingerechte Fertigstellung möglich ist.

Last Planner verkürzt die Projektdauer

Durch die Reduktion von Wartezeiten können auch eingeplante Puffer reduziert werden. Zusätzlich schafft der Zusagenzyklus Vertrauen innerhalb und zwischen den Teams und unterstützt das reibungslose Fließen der Tätigkeiten. Dadurch lässt sich die gesamte Projektlaufzeit im Schnitt um ca. 20% reduzieren.

Statistik Arbeitsunfälle nach Branchen

Last Planner verbessert die Arbeitssicherheit

In der Baubranche sind die Unfallzahlen weltweit dreimal so hoch wie in anderen Branchen. Das LPS hilft, diese Unfall- und Verletztenstatistik zu verbessern. Beispielsweise zeigt eine dänische Studie, dass Bauprojekte, die das LPS nutzen, 65% weniger Arbeitsunfälle und bis zu 70% weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten aufweisen. Des Weiteren zeigt eine vergleichbare Studie aus Chile, dass sogar 75% weniger Arbeitsunfälle auftreten, im Vergleich zu Projekten im selben Unternehmen, die ohne das LPS umgesetzt werden. https://www.dguv.de/de/zahlen-fakten/au-wu-geschehen/au-1000-vollarbeiter/index.jsp

Aktion statt Reaktion

Traditionelles Projektmanagement konzentriert sich vor allem auf die Feststellung von Dingen, die falsch gemacht wurden, um darauf zu reagieren. Dementsprechend kann man dies als reaktives Verhalten bezeichnen, wenn man beispielsweise einen verpassten Meilenstein im Terminplan feststellt. Demgegenüber liegt der Fokus des Last Planner Systems auf den einzelnen Tätigkeiten. Denn es wird sichergestellt, dass die Tätigkeiten so ausgeführt werden können, wie sie geplant waren, so funktioniert die Kontrolle proaktiv statt reaktiv.

Wartezeiten verringern

Die systematische Prozessplanung sorgt dafür, dass zu Beginn einer Tätigkeit alle notwendigen Ressourcen vorhanden sind. Somit kommt es nicht zu Wartezeiten auf

  • Zugang
  • Planungsinformationen
  • Baustoffe oder Anlagen
  • das vorhergehende Gewerk oder Planungsteam,

die den Arbeitsfluss zum Stagnieren bringen.

Alle Projektgrößen

Mit dem Last Planner System haben Sie ein simples und effizientes Tool an der Hand, dass sich sowohl für kleine als auch für große Projekte sehr gut eignet. Wie oben bereits genannt kam es beim Bau des Olympiastadions in London zum Einsatz. Zudem auch beim Bau des Terminal 5 des London Heathrow Airport mit einem Projektvolumen von £400 Mio. Allerdings haben wir bereits in kleinen Projekten, wie dem Umbau eines Bauernhauses zu Ferienwohnungen, sehr positive Erfahrungen mit dem LPS gemacht. Jedoch empfiehlt sich in Großprojekten eine Softwareunterstützung, wie bspw. Yolean, zu nutzen, um das System allen einfach und von überall zugänglich zu machen.

Völlig Vertragsunabhängig

Ursprünglich wurde der Last Planner für die Ausführungsphase eines dreistufigen Entwurfs-, Ausschreibungs- und Bauausführungsprozesses entwickelt. Bisweilen kamen das LPS jedoch sowohl in Design und Build sowie im Baumanagement (CM) als auch in PPP- und IPD-Projekten zum Einsatz.

Orientiert am Wertstrom

Oft ist Mehrwert abhängig von Definition und Betrachtungsweise. Das Last Planner System unterstützt beim Fokus auf den Kundenmehrwert. Auch der Nutzen für das nachfolgende Gewerk spielt hierbei eine wichtige Rolle. Denn idealerweise wird der Wert für jedes Gewerk so interpretiert, dass diese genau wissen, was sie tun müssen, um den Wert, den das nachfolgende Gewerk benötigt, zu generieren und dadurch eine qualitativ hochwertige Arbeit zu liefern. Genauso hilft die hohe Flexibilität und Reaktionsfähigkeit, die das LPS bietet, auf geänderte Kundenanforderungen zu reagieren. Folglich hilft diese Kombination aus Fokus auf Mehrwert und Flexibilität Projekte mit dem Last Planner System kostengünstiger und gleichzeitig qualitativ hochwertiger umgesetzt werden.

Ermöglicht das Management von widersprüchlichen Zielen

In Projekten gibt es für die verschiedenen Beteiligten widersprüchliche Ziele. Denn Projektbeteiligte streben danach, den Profit zu maximieren bzw. die Kosten zu minimieren. Jedoch erfordert das Managen dieser Ziele ein hohes Maß an Zusammenarbeit, Kommunikation und Engagement, welches das LPS fördert.

Entscheidungen werden dezentral und kollaborativ getroffen

Bauprojekte werden immer komplexer, schneller und unsicherer. Deshalb ist Dezentralisierung wichtig, um trotzdem entscheidungsfähig zu bleiben. Dazu bietet Last Planner den letzten Planern, also den Vorarbeitern/Polieren und dem Planungsteam, die Autorität, Informationen und den Raum, den sie brauchen, um gemeinsam Entscheidungen über die Verwendung von Ressourcen zur Projektabwicklung zu treffen. Gleichzeitig hilft das LPS den Beteiligten, ihre Fähigkeiten als Entscheidungsträger zu entwickeln.

Entwickelt Ihre Mitarbeiter

Das Last Planner System befähigt Poliere, ihre wöchentlichen Tätigkeiten zu planen und die Leistung ihrer Teams täglich zu bewerten sowie eine genaue Vorhersage über die erforderlichen Arbeiter pro Woche/Tag zu treffen. Folglich beruht dieser Plan auf Tatsachen und nicht auf einer Wunschliste der Bauleitung. Sobald die Poliere das Last Planner System verstanden haben und sicher sind im Umgang mit der Dokumentation sind, kann die Häufigkeit der Besuche der Beratung & Trainer vor Ort reduziert werden. Denn die Poliere sind in der Lage, mit auftretenden Situationen umzugehen, da ihre Entscheidungen auf Tatsachen, die wöchentlich dokumentiert werden, beruhen.

LPS – systematisch & prozessorientiert zum Projekterfolg

Last Planner System German/Deutsch

Prototyping und projektbasiertes Arbeiten haben eine große Gemeinsamkeit.Denn beide basieren auf einem Prozess, der nicht einfach top-down diktiert werden kann. Genausowenig ist es möglich und sinnvoll veraltete Methoden wie Gantt-Charts für das Projektmanagement zu nutzen. Zur Erreichung dieses Ziels ist es notwendig die folgenden acht Faktoren kollaborativ mit einander zu verbinden.

  • Mitarbeiter
  • Material
  • Informationen
  • Maschinen & Werkzeug
  • Vorbereitende Tätigkeiten
  • Gemeinsames Projektverständnis
  • Umweltfaktoren
  • Sicheres Arbeitsumfeld

Das Last Planner System hilft dabei dieses Ziel zu erreichen. Im Folgenden zeigen wir auf, wie das System grundsätzlich funktioniert. Ausgehend von diesem Grundsystem passen wir das Last Planner System auf Ihre Bedürfnisse und Projekte an.

Gesamtprozessanalyse

Die Analyse des Gesamtprozesses legt die Grundlage für das Last Planner System

Die Gesamtprozessanalyse generiert einen Überblick der Wertströme im Produktionsprozess. Dadurch werden die Prozesse in jedem Projekt klar definiert und transparent visualisiert. Daraufhin entsteht ein klares Bild der Abhängigkeiten zwischen den Gewerken. Anschließend wird dieser genutzt, um mit den Beteiligten ein gemeinsames Projektverständnis zu erlangen und eine kollaborative Einstellung zum Projekt zu erzielen. Dazu werden Interne und externe Kundenanforderungen klar definiert und die Prozesse können dahingehend optimiert werden. Dabei werden mögliche Risiken und Flaschenhälse sowie Chancen und Verbesserungspotentiale durch das Last Planner System direkt aufgedeckt.

Planung der Meilensteine und Projektphasen

Meilenstein-/Phasenplan

Aus der Gesamtprozessanalyse wird ein Meilenstein-/Phasenplan abgeleitet, in welchem die wöchentlichen Arbeitspakete visualisiert sind. Dazu werden zunächst die relevanten Projektmeilensteine, wie bspw. Abgabe Bauantrag, Beginn Erdarbeiten, Hülle dicht, TGA fertig, Abnahme-Meilensteine & Inbetriebnahme, definiert. Anschließend wird mit dem Projektteam kollaborativ ein Pull-Plan (siehe auch Pull-Prinzip) entwickelt, um die Meilensteinplanung von hinten nach vorne zu validieren. Insbesondere in der Planungsphase können somit die Termine für notwendige Entscheidungen klar an den Kunden kommuniziert werden und die Auswirkungen einer verspäteten Entscheidung veranschaulicht werden.

6-Wochenvorschau

Detailplanung der nächsten 6 Wochen

Ausgehend vom Meilenstein-/Phasenplan bildet die 6-Wochenvorschau einen detaillierten, tagesscharfen Überblick der nächsten sechs Projektwochen. Dabei werden die Tätigkeiten, Abhängigkeiten, verbindliche Ziele sowie benötigte Ressourcen und Maschninen auf Tagesebene von den Gewerken selbst definiert. Durch ein einfaches, vorstrukturiertes & auf Post’its ® basierendes System, ist die Planerstellung und Anpasung sehr einfach. Dementsprechend wurde die digitale Lösung Yolean entwickelt, um den Prozess weiter zu vereinfachen und auch ohne physische Meetings möglich zu machen.

Tagesgenaue Planung für die kommende Woche

Anstehende Woche

Wöchentliche Meetings ermöglichen agiles und effizientes Steuern der Bauabläufe. Dadurch können Sie geplante Tätigkeiten abstimmen und mögliche Risiken sofort identifizieen. Infolge des kollaborativen Ansatzes des Last Planner Systems werden Abweichungen sofort entdeckt ohne, dass schwerwiegendere Probleme entstehen. Folglich minimieren Sie Feuerwehraktionen sparen Kosten.

Vergangene Woche

Evaluierung der vergangenen Woche

Aus den Tätigkeiten und Störungen der vergangenen Woche schließen die Gewerke in der Lean Besprechung Rückschlüsse zur Optimierung der Planung der kommenden Woche. Dabei hilft das Erheben von Kennzahlen, um noch schneller und effizienter zu werden. Dies ist mit einer Lean Construction Software noch besser möglich, sodass automatisch und projektübergreifend Kennzahlen erhoben werden können.

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Quelle: Mossman, Alan: „Last Planner 5 + 1 crucial & collaborative conversations for predictable design & construction delivery“. In: researchgate.net. April 2013. https://bit.ly/2Lghhoe [16.07.2018]